Camera(s), 2019

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© Maxime Genoud

Eine lichtdurchlässige Öffnung vor einer lichtempfindlichen Oberfläche in einer schwarzen Kammer: Es ist die Einfachheit der Lochkamera, die Maxime Genoud fasziniert. Er stellt seine Apparate selbst her und verwendet dazu Abfallprodukte unserer Konsumgesellschaft. Für die Ausstellung hat er SchülerInnen der Primarschule Madretsch dazu animiert, es ihm gleich zu tun und mit eigenen Abfällen wie Konservenbüchsen und Tetra Pak Apparate zu basteln. Der Künstler reflektiert über den Widerstand der Produktivität, die Anpassung an Normen sowie die Nachhaltigkeit. Sein Projekt versucht, zum Grundlegenden und zur Einfachheit zurückzukehren. Vor den Objektiven der Camerae Obscurae wird jegliche Bewegung unsichtbar. Die Bilder zeigen keine Details; die verschwommenen und milchigen Aufnahmen, welche die Lochkamera liefert, behalten nur das Wichtige zurück, es bleibt den Betrachterinnen und Betrachtern überlassen, das Bild zu ergänzen.

Ort: NMB

In Partnerschaft: Lions Club Biel-Bienne

Bio

Maxime Genoud (CH) is a 26 years old Swiss photographer. Since his graduation from CEPV in Vevey he has developed several projects exploring photography as a process, questioning the medium itself. He has photographed the portraits of the 8th “Livre de ma vie” from Payot Libraire in 2018. He is also ranked third in the FISE general ranking in roller skating.

www.maximegenoud.ch