Fractured linearities of time, 2017

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© Ola Lanko

Ola Lanko wirft in ihrer Installation einen neuartigen Blick auf die Zeit und lädt dazu ein, die künstlich hergestellte Natur von Zeit zu ergründen. Sie beleuchtet den verborgenen und ungewohnten technischen Prozess, der hinter der Zeitmessung steckt, indem sie den Gerätschaften, die in der Uhrenmacherei verwendet werden, eine andere Rolle zuteilt. Lanko versteht das Uhrmacherhandwerk als Verkörperung der Kombination immateriell-materiell. Sie verwendet Bilder aus Archiven zur Industriegeschichte – die ihrerseits eine Zeitkapsel sind – und untersucht Zeit als physisches, geistiges, sozioökonomisches und geschichtliches Phänomen, indem sie verschiedene Perspektiven in einer räumlichen, dreidimensionalen Collage vereint.
Die Ausstellung wird im Rahmen der Archive Salavation Force organisiert, einer Initiative, die von einem Künstler gestartet wurde mit dem Ziel, bestehende Archive wieder zum Leben zu erwecken und deren potenzielle Nutzung in einem zeitgenössischen Umfeld zu ergründen.

In Zusammenarbeit mit dem CEJARE (Centre jurassien d’archives et de recherches économiques), mit Sitz in St-Imier.
Fonds Aubry Frères SA, Fonds Schäublin SA

Ort: Le Grenier

Bio

Ola Lanko (1985, Ukraine) lives and works in Amsterdam. She studied sociology at National University in Kiev, photography at the Royal Academy of Arts in The Hague and at the Rietveld Academy in Amsterdam. In 2017, she completed a post academic course at Higher Institute for Fine Arts (HISK), Ghent. Since 2010, she has shown at exhibitions and been working on her own projects.

olalanko.com